Schon der Begriff ist wieder ein Kunstwort. Mobile steht hier für das mobile Telefon. Der Tag ist ein Code, der irgendwo aufgebracht wird. Für das Mobile Tagging benötigt man aber etwas mehr. Das Handy muss über eine Kamera verfügen. Dazu kommt eine Bildverarbeitungssoftware, die das Auslesen der Codes ermöglicht. Eigentlich beruht das Verfahren auf einer grundlegenden Wirkung der automatischen Identifizierung. Daten werden erfasst, ausgelesen und eine Aktion wird in Gang gesetzt. Die Tags können sich überall befinden. Da es sich hier um vorrangig um Marketingaktionen handelt, sind die Codes auf Plakaten, Anzeigen, T-Shirts, Visitekarten, ja sogar Tätowierungen soll es geben. In den Tags befindet sich im Normalfall eine URL. Das Mobiltelefon fotografiert den Code, eine entsprechende Software dekodiert den Inhalt und stellt die Verbindung mit dem Internet her. Das Handy muss internetfähig sein. Auf dieser Internetseite findet der Nutzer dann nähere Informationen, Hinweise zu Bestellungen usw. Eine mühsame Eingabe der Internetadresse entfällt. Kommt uns das alles nicht irgendwie bekannt vor? Schließen Sie Ihren 2D-Scanner per USB an Ihren Rechner an. Rufen Sie Ihren Webbrowser auf und markieren Sie anschließend die Titelzeile. Jetzt scannen Sie bitte folgenden Code:
Er führt Sie zur Xing-Gruppe Mobile Tagging. Hier finden Sie viele Informationen zum Thema.
Eine kurze Einführung als PDF-Dokument finden Sie hier
Einige der verwendeten Codes finden Sie in unserer 2D-Code-Fibel.