Daten automatisch erfassen und in vielfältige Konzepte umzusetzen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Gefordert wird, die Daten in einheitlichen Strukturen darzustellen. Nur so kann Systemkompatibilität und globale Wettbewerbsfähigkeit gesichert werden. Bewährt hat sich dabei der Barcode, gleichgültig ob linearer oder 2D/Matrix-Code. Zunehmend an Bedeutung gewinnen RFID-Transponder. Viele Organisationen haben dafür einheitliche Standards geschaffen. Dabei werden die weltweit standardisierten Barcodes und Transponderfrequenzen genutzt. Die Industriestandards beziehen sich meistens auf bestimmte Inhalte bzw. Datenstrukturen.
Die Spezifizierung erfolgt durch den Dachverband der Auto-ID-Industrie AIM (Association for Automatic Identification and Mobolity - www.aimglobal.org). International zum Standard erhoben werden diese dann durch die ISO (International Standards Organization) bzw. IEC (International Electrotechnical Commission). Ihr untersteht das JTC 1 (ISO/IEC Joint Technical Committee 1), in dem die SC 31 "Automatic Identification and Data Capture Techniques" arbeitet. Regional für Europa ist das CEN (Committee European Normalization) zuständig. In Deutschland werden dann die DIN herausgegeben. In all diesen Normierungsgremien arbeiten Mitglieder von AIM.
Die Normen im Bereich Barcode gehören inzwischen zum Allgemeingut. Aus dem Bereich RFID möchten wir zumindest auf die ISO/IEC-Normen 18000-X (Luftschnittstelle) hinweisen, die die Frequenzbereiche regeln. Genutzt werden die Frequenzen 125 - 135 kHz (-2), 13,56 MHz (-3), 433 MHz (-7), 860-960 MHz (-6) und 2,45 GHz (-4). Die Normen ISO/IEC 15961 - 63 regeln die Standards zum Datenprotokoll bei RFID-Systemen und werden von den Herstellern realisiert. Zu den bekanntesten Industriestandards gehören Odette, die EAN-Familie und HIBC. Bei den RFID-Standards sind die Begriffe EPC, I-Code, Tag-IT oder Legic in aller Munde. Wir haben versucht, die Standards zusammenzufassen und zu ordnen.
Diese Übersicht versteht sich als Einführung. Die Normen können bei den herausgebenden Organisationen und Institutionen angefordert werden.Industriestandards
Anderer Name für Codabar.
AIAG - Automotive Industry Action Group (www.aiag.org) ist der Verband der Automobilzulieferer in den USA. Die Organisation ist führend in der Verwendung von Technologien zur automatischen Identifizierung. Bereits 1984 wurden erste Vorschläge zur einheitlichen Kennzeichnung gemacht. Dafür wurden einheitliche Etiketten entwickelt. In Europa wurden davon Teile übernommen (Odette). Der neueste Standard ist das Global Transport Label, welches weltweit gilt.
AIM - Association for Automatic Identification (www.aimglobal.org) wurde 1972 als Automatic Identification Manufacturers, Inc. gegründet. Sie ist der internationale Dachverband der Auto-ID-Industrie. Bei AIM werden die Barcodes standardisiert. Eine genaue Spezifikation der einzelnen Barcodes kann hier angefordert werden. Darüber hinaus gibt es Standards zur Druckqualität, Lesequalität, Datenformaten und zu anderen Technologien der automatischen Datenerfassung. AIM bietet umfassende Informationen zu allen Aspekten der automatischen Datenerfassung. AIM-Mitglieder arbeiten in allen wichtigen Normierungsgremien mit.
Die deutsche Organisation ist AIM Deutschland (www.aim-d.de), zu der mehr als 140 Mitglieder aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gehören. Die Firmen bieten Lösungen zur Automatisierung der Produktion, des innerbetrieblichen Warenverkehrs, der Datenerfassung, für Transport, Lager- und Sicherheitssysteme. Barcodat ist Mitglied bei AIM Deutschland.
Anderer Name für Codabar.

Der BC412 ist ein linearer Barcode, der von IBM entwickelt wurde. Er dient der Produktkennzeichnung mit sehr kleinen Etiketten. Das Etikett ist 28 x 6 mm groß, der Code hat eine Auflösung von 3,3 mil. BC412 wird ausschließlich von IBM genutzt. Die Produktkennzeichnung bei IBM ist streng reglementiert. Alle Barcodes haben eine einheitliche Datenstruktur. Diese ist in einer eigenen Vorschrift beschrieben. Zur Nutzung des Codes benötigt man eine Lizenz.
Anderer Name für ISBN.
Markierung von Werkstücken mittels Prägen, Pressen, Gießen oder Laserbeschriften. Insbesondere Typen- oder Seriennummern werden auf diese Art codiert. Verwendet wird eine dreidimensionale Markierung direkt im Material des Werkstückes. Diese besteht lediglich aus Höhen und Tiefen. Der Barcode kann in beliebige Materialien wie Metall, Kunststoff, Gummi, Holz oder Sand eingebracht werden. Der Vorteil liegt in der Beständigkeit gegenüber aggressiven Medien, mechanischen Beanspruchungen und Umwelteinflüssen. Verwendet werden alle gängigen linearen Barcodes.
CEFIC - European Chemical Industry Council ist der Verband der europäischen Chemieindustrie, dem der deutsche VCI (Verband der chemischen Industrie, www.vci.de) angehört. 1997 hat CEFIC eine Richtlinie für den Europäischen Standard des Multi-Industrie-Transportetiketts herausgegeben (CEFIC Implementation Guidelines for Bar Code Shipping Label). Dieser dient zur eindeutigen Identifizierung der Lieferung mit Packstücken, Gebinden und Produkten. Für ihre Mitglieder wird eine eindeutige CIN (Company Identification Number) vergeben. Der Identifier für die chemische Industrie im Licence Plate Konzept ist "QC".

CIN - Company Identification Number wird von der CEFIC vergeben. Die vierstellige Nummer kann in Verbindung mit dem Identifikator "JQC..." für die weltweit eindeutige Transportkennung und in Verbindung mit "18QC..."für Produkt- oder Dokumentenkennzeichnung verwendet werden. Die CIN-Kennungen bilden im Zusammenhang mit der Kennung "QC" eine weltweit eindeutige Versandeinheitskennzeichnung (Unique Identifier for Transport Units, EN 1572). Als Barcodes finden Code 39 oder Code 128 Verwendung. Die Verwaltung und Vergabe der CIN erfolgt im Auftrag der CEFIC durch das Eurodata Council.
Barcode für den pharmazeutischen Bereich in Frankreich. Der CIP ist aus dem Code 128 hervorgegangen und setzt sich aus 14 Zeichen zusammen.
Barcode bei belgischen Apotheken. Verwendet wird ein MSI/Plessey.
Anderer Name für Code 2/5 Industrial.
Der Datenidentifikator (DI), auch Datenbezeichner (DB), Application Identifier (AI), ist eine zwei- bis vierstellige Kennziffer des EAN 128. Mit ihm werden Feldlänge und Bedeutung des nachfolgenden Datenfeldes eindeutig festgelegt.
Distribution Unit Number - Option aus dem EAN-13, bei dem die Prüfziffer entfernt wird und links eine Ziffer zwischen 1 und 8 ergänzt wird. Danach wird die Prüfziffer neu berechnet. Zur Darstellung wird der ITF 14 verwendet.
Internationale Artikelnummer für den Austausch von Artikeldaten auf allen Handelsstufen. Das System wurde 1977 eingeführt. Die EAN-Artikelnummer (international GTIN - Global Trade Item Number) kann 14, 13, 12 oder 8 Stellen lang sein. Die 14-stellige EAN-Nummer wird zur Kennzeichnung logistischer Gebinde verwendet. Diese wird im Code EAN 128 codiert. Inzwischen ist auch eine Codierung im GS1 DataBar oder GS1 Data Matrix möglich. 13- und 8-stellige EAN-Nummer werden im Code EAN-8 bzw. EAN-13 codiert, 12-stellige EAN-Nummern im UPC-A oder -E. Die Vergabe der EAN erfolgt durch den Hersteller/Lieferanten. Dazu ist eine Basisnummer erforderlich, die in Deutschland von der GS1 vergeben wird. Die Basisnummer kann 7-, 8- oder 9-stellig sein. Die von der GS1 vergebenen Basisnummern beginnen mit 40, 41, 42, 43 oder 440. Nach der Basisnummer kann eine eigene 5- bis 3-stellige Artikelnummer generiert werden. Nach einem speziellen Algorithmus erfolgt die Berechnung einer Prüfziffer.

Standard in der warenbegleitenden Kennzeichnung. Verwendet wird der Code 128. Das erste Zeichen nach dem Startzeichen ist das Steuerzeichen "FNC 1", das die Unverwechselbarkeit dieser Symbologie und das zugehörige Datenbezeichnerkonzept sicherstellt. Mittels verschiedener Datenbezeichner können innerhalb eines Codes mehrere Dateninhalte wie Artikelnummer, Herstellungsdatum, Gewicht, Seriennummer, Postleitzahl usw. dargestellt werden. Die einzelnen Inhalte können feste oder variable Längen haben. Jedem Dateninhalt (oder -feld) mit variabler Länge muss ein Trennzeichen ("FNC 1") nachgestellt werden. Die Basisnummer wird in Deutschland durch die GS1 Germany vergeben.

Linearer Barcode zur Artikelkennzeichnung. Numerischer Code mit fester Stellenzahl. Der Code beinhaltet 13 Ziffern, inkl. der Prüfziffer. Die Basisnummer wird in Deutschland durch die GS1 Germany vergeben.

Linearer Barcode zur Artikelkennzeichnung. Numerischer Code mit fester Stellenzahl. Der Code beinhaltet 8 Ziffern inkl. einer Prüfziffer. Die Basisnummer wird in Deutschland durch die GS1 Germany vergeben.
Standard für den elektronischen Datenaustausch, der ein offizielles UN/EDIFACT-Subset ist und von EAN International zum branchenübergreifenden Einsatz zur Verfügung gestellt wird. EANCOM ist empfohlener EU-Standard für ESR (Efficient Customer Response).

2- bzw. 5-stelliger Zusatzcode zum EAN-8, EAN-13 sowie UPC-A.
Standardbarcode Data Matrix ECC 200, der einer bestimmten Struktur unterliegt. Benutzt wird die EAN 128-Struktur mit den FNC1-Zeichen als Start- und Trennzeichen sowie den Dateidentifiern. Ein EAN Data Matrix beginnt also immer mit einem FNC1.
Electronic Data Interchange - Übermittlung strukturierter Daten mittels festgelegter Nachrichtenstandards auf elektronische Weise.
Internationaler, branchenübergreifender Standard für den elektronischen Geschäftsdatenaustausch.
Electronic Product Code - Definierte Zahlenfolge, die der unverwechselbaren Identifikation eines einzelnen Objekts dient. Die EPC-Nummer kann für Objekte unterschiedlichster Art genutzt werden. Der EPC besteht in seiner Struktur aus mehreren Komponenten, die international vereinbart wurden:
Datenkopf (Header)
Klassifiziert, welche EPC-Version genutzt wird und welche Informationsart verschlüsselt ist, z. B. SGTIN, SSCC, GRAI etc.
EPC-Manager
Stellt die Kennzeichnungsnummer des Nummerngebers, z. B. des Herstellers dar.
Objektklasse (Object Class)
Bezeichnet die Objektnummer, z. B. eine Artikelnummer.
Seriennummer (Serial Number)
Dient der eindeutigen Identifikation des Objektes.
Mit dieser Struktur wird auf das etablierte EAN-Nummernsystem zurückgegriffen. Der EPC ist ein EAN-Ident mit integrierter Seriennummer und ist kompatibel zu den herkömmlichen EAN-Standards.
Internationale Organisation, die wirtschaftliche und technische Standards für das EPC-Netzwerk entwickelt. Ziel der Organisation ist es, das Netzwerk auszubauen und die Verbreitung standardisierter RFID-Systeme voranzutreiben.
Electronic Serial Number - Bestandteil des internationalen EAN-128-Konzepts.
Eurocode ist ein internationaler Standard für die Kennzeichnung von Blutkonserven. Er ist in vielen Ländern Europas verbreitet. Zur Zeit wird er in Deutschland flächendeckend eingeführt. Er besitzt eine festgelegte Datenstruktur. Als Barcode werden Code 128 sowie Codablock F verwendet. Im amerikanischen Raum ist der ISBT 128 verbreitet. Der Unterschied besteht in der Pflege der Produktcodes und der Verantwortlichkeit dazu sowie in den Gebühren. Weitere Informationen gibt es bei EHIBCC.
Federal Drug Administration - USA, verantwortlich für die Festlegung von Standards zur Produktkennzeichnung der Pharmaindustrie der USA. Die Organisation hat den GS1 DataBar als Standard festgelegt.
Standard für SmartCards von Sony mit der Frequenz von 13,56 MHz.
Global Individual Asset Identifier - EAN.UCC-Identifikationsnummer eines Objektes bzw. Behälters mit einer seriellen EAN-Objekt- bzw. Behälternummer. Bestandteil des EAN.UCC 128-Konzepts.
Global Location Number - Weltweit gültige Nummernstruktur zur eindeutigen Identifizierung von Unternehmen und/oder Unternehmensteilen (z. B. Lager, Wareneingangsrampen usw.). Bestandteil des EAN 128-Konzepts. Die Darstellung im Barcode erfolgt als EAN 128. Die Basisnummer wird in Deutschland von der GS1 Germany vergeben.
Global Returnable Asset Identifier - EAN.UCC-Identifikation für Mehrwegtransportverpackungen (D - MTV), ist Bestandteil des EAN 128-Konzepts. Die Basisnummer wird in Deutschland durch die GS1 Germany vergeben.
1977 als European Article Numbering Association (EAN International) gegründete internationale Gesellschaft mit Sitz in Brüssel. Ihr gehören weltweit über 100 nationale Vertretungen an. Ihre Standards werden in 129 Ländern eingesetzt. (www.gs1.org).
GS1 Germany wurde 1974 als CCG (Centrale für Coorganisation) gegründet. GS1 Germany ist eines der 12 Gründungsmitglieder von EAN International. Die Organisation regelt die Vergabe der Basisnummern die der Bildung von EAN, ILN und NVE dienen. Sie ist Träger des Normenausschusses Daten- und Warenverkehr in der Konsumgüterindustrie (NDWK) im DIN. Regelmäßige Veröffentlichungen und Schulungen auf dem Gebiet der kooperativen Organisationsabläufe in der Konsumgüterwirtschaft gehören ebenfalls zum Angebot von GS1 Germany.
Gegründet als Uniform Code Council. Die Organisation regelt in Nordamerika die Vergabe der Basisnummern für den UPC, GTIN, SSCC usw. GS1 US ist Mitglied bei GS1. In Deutschland werden diese Aufgaben durch die GS1 Germany wahrgenommen.
Global Service Relation Number - EAN.UCC-Identifikationsnummer, die der eindeutigen Kennzeichnung einer Servicebeziehung dient. Bestandteil des EAN.UCC 128- Konzepts.
Global Trade Item Number - International einheitliche 8-, 12-, 13-, oder 14-stellige EAN-Artikelnummer für Produkte und Dienstleistungen, ist Bestandteil des EAN 128-Konzepts. Die Basisnummer wird in Deutschland durch die GS1 Germany vergeben.

Global Transport Label - Standard für ein Etikett der Automobil- / Automobilzulieferindustrie. Das GTL ist der Nachfolger des Odette-Labels. Das Etikett ist in verschiedene Bereiche mit festgelegter Nutzung unterteilt. Innerhalb dieser Bereiche gibt es variable Belegoptionen. Als Barcodes werden Code 39, Code 128, PDF 417 und Data Matrix ECC 200 genutzt. Wetere Informationen beim Verband der Automobilzulieferindustrie Deutschland (VDA).
Health Industry Bar Code - 1984 von Health Industry Business Communication Council (HIBCC, Europa - EHIBCC) entwickelte Datenstruktur zur Kennzeichnung medizinischer Produkte. Der Code enthält neben Artikel- und Herstellernummer auch logistische Daten wie Datum, Mengen, Chargen-/Losnummern. Der Code wird inzwischen auch in anderen Industriebereichen verwendet. Zur Verschlüsselung der Daten werden die Barcodes Code 39, Code 128, Codablock und seit neuester Zeit auch Data Matrix ECC 200 oder QR Code genutzt. Weitere Informationen bei EHIBCC.
Baureihe für 125 kHz-Transponder und Lesegeräte von Philips. Die Transponder sind antikollisionsfähig und besitzen einen hohen Sicherheitsstandard durch eine zusätzliche Datenverschlüsselung. Existiert als Proximity-Coupling-System (bis ca. 20 cm) und als Long-Range-System (bis ca. 1 m).
Andere Bezeichnung für Code 2/5 Interleaved.
International Air Transport Association - Internationale Vereinigung im Luftverkehrtransportwesen. Die IATA (www.iata.org) ist verantwortlich für die Standardisierung im Luftverkehrswesen. Zur Kennzeichnung wurde ein eigener Code entwickelt: IATA 2/5.
Variante des Code 2/5 industrial. Der Code wird zur Kennzeichnung verschiedener Dokumente genutzt und unterliegt festgelegten Strukturen.
Standard für Produktserie von HID mit 13,56 MHz-Transponder (Smart-Cards und Transponder).
Bezeichnung für eine Produktfamilie von Philips-Transpondern mit 13,56 MHz. I-Code-IC's werden vorrangig für Smart-Labels genutzt.
Service-Institut für Ärzte und Apotheken. Die Einrichtung liefert und verwaltet seit 1991 Arzneimittelinformationen. Der Datenbestand wird 14-tägig aktualisiert und umfasst über 60.000 PZN von deutschen Arzneimittelherstellern.
Internationale Lokationsnummer - Weltweit gültige EAN.UCC-Nummernstruktur zur eindeutigen Identifizierung von Unternehmen und/oder Unternehmensteilen (z. B. Lager, Wareneingangsrampen usw.) (International GLN). Die ILN ist Bestandteil des EAN 128-Konzepts. Die Basisnummer wird in Deutschland durch die GS1 Germany vergeben. Die Darstellung im Barcode erfolgt als EAN 128.
ISAN (International Standard Audiovisual Number) ist ein freiwilliges Nummerierungssystem zur Identifikation von audiovisuellen Werken. In Deutschland wird diese kostenpflichtige Nummer von der ISAN Deutschland Gesellschaft zur Registrierung von Film- und Fernsehwerken mbH vergeben. Die Nummer ist weltweit einmalig und dient der Identifikation des Werkes und den jeweiligen Versionen des Werkes während der gesamten Lebensdauer. Die ISAN ist von Menschen lesbar und kann von Informationssystemen als 24-Bit-Hexadezimalziffer verarbeitet werden.
International Standard Book Numbering - weltweites Artikelnumerierungssystem für Bücher. Die Darstellung im Barcode erfolgt als EAN 13. Dabei wird eine spezielle Kennzahl (978) der ISBN-Nummer vorangestellt sowie eine Prüfziffer angefügt. Die Basisnummer wird in Deutschland von der GS1 Germany vergeben.
Der ISBT 128 ist ein internationaler Standard für die Kennzeichnung von Blutkonserven. Er wurde 1994 eingeführt. Es handelt sich dabei um eine festgelegte Datenstruktur. Dargestellt wird der ISBT in Code 128 oder Codablock F. In Deutschland und vielen anderen Ländern Europas ist für den ISBT 128 der Eurocode gültig. Weitere Informationen bei EHIBCC-D.
Internationale Standardisierungsorganisation - Diese Organisation gibt die international gültigen Standards heraus, auf deren Grundlage die nationalen Standards (DIN) veröffentlicht werden. Für den Barcodebereich existieren neben den Spezifikationen von AIM (für Barcodes) auch einheitliche ISO-Standards für Barcodes, Lesegeräte und Decoder, Druck und Prüfgeräte. Die ISO/IEC 15459 regelt die Vergabe von Firmenkennungen, die ISO/IEC 15418 die Produktkennzeichnung. Diese Normen ermöglichen eine eindeutige, unverwechselbare Produkt- und Transportkennzeichnung.
Internationale Standardseriennummer für Presseerzeugnisse (Zeitungen, Zeitschriften, ...). Die Darstellung im Barcode erfolgt als EAN 13. Dabei wird eine spezielle Kennzahl (977) der ISSN-Nummer vorangestellt sowie eine Prüfziffer angefügt. Die Basisnummer wird in Deutschland von der GS1 Germany vergeben.
Andere Bezeichnung für Code Interleaved 2/5.
Interleaved 2/5 mit fester Stellenzahl. Der Code beinhaltet 14 Ziffern inkl. einer Prüfziffer. Rund um den Code kann ein Trägerbalken gedruckt werden. Dieser kann auch nur oben und unten gedruckt werden oder ganz fehlen.
Andere Bezeichnung für Interleaved 2/5 mit Prüfziffer.
Linearer Barcode zur Artikelkennzeichnung in Japan. Der Code ist wie der EAN-13 aufgebaut, als Präfixe werden "45" und "49" verwendet. Auch als JAN-13 Addon.
Linearer Barcode zur Artikelkennzeichnung in Japan. Der Code ist wie der EAN-8 aufgebaut, als Präfixe werden "45" und "49" verwendet. Auch als JAN-8 Addon.

Empfehlung des Caravaning Industrie Verband e.V. für einen einheitlichen Warenanhänger. Das LAV-Label (Leisure Accomodation Vehicle = Freizeitfahrzeug) ist auf der VDA-Empfehlung 4902/2 (Odette-Label) aufgebaut und verwendet ausschließlich Code 39 als Barcodes.
Legic RF ist eine RFID- Technologieplattform für die Zutrittskontrolle und weitere Identikationsanwendungen auf der Frequenz 13,56 MHz im Geschäfts- und Freizeitbereich. Legic ist zugleich Entwickler und Hersteller der Technologie.
Die License Plate ist eine weltweit eindeutige Identifikationsnummer der Transporteinheit. Sie setzt sich zusammen aus der internationalen Unternehmensnummer, die den Lieferanten eindeutig identifiziert, und einer fortlaufenden Artikelnummer, die der Lieferant vergibt. Die Unternehmensnummern werden durch die Branchenorganisationen vergeben. Die License Plate ist nicht nur für Transporteinheiten, sondern auch für Produkte und Behälter in Verwendung. Verwendete Barcodes sind EAN 128 sowie Code 128, Code 39, Data Matrix ECC 200 (dieser nur auf Produkten, nicht auf dem Transportlabel).
Industriestandard für Smart Cards mit dualem Interface auf der Frequenz von 13,56 MHz von Philips. Der Standard erfüllt die ISO-Standards 14443A & B sowie 15693.
EAN-Identnummer für Mehrweg-Transportverpackungen. Sie wird mit dem Datenbezeichner "8003" im EAN 128 dargestellt. Internationale Bezeichnung: GRAI. Die MTV ist Bestandteil des EAN 128-Konzepts. Die Basisnummer wird in Deutschland von der GS1 Germany vergeben.
Standard für 13,56 MHz-IC's mit einer einheitlichen ID-Nummer und 10 kB beschreibbaren Speicher von Infineon. Der Chip ist kompatibel zu der ISO-Norm 15693. Die Reichweite liegt zwischen 70 cm und 1,20 Metern.
National Drug Code - Eindeutige Schlüsselnummer zur Kennzeichnung von Medikamenten in den USA, die sowohl von der Zulassungsbehörde, der FDA und den Apotheken verwendet wird. Spezialform des UPC-A, bei dem die erste Ziffer eine 3 ist. Verwendet wird neben dem UPC auch der GS1 DataBar.
Near Field Communication - Weltweiter Übertragungsstandard für SmartCards im Frequenzbereich 13,56 MHz.
Nummer der Versandeinheit - Bestandteil des EAN 128-Konzepts für den warenbegleitenden Informationsfluss. Sie ist eine weltweit eindeutige Identnummer, die ein logistisches Gebinde auf seinem Weg vom Versender zum Empfänger überschneidungsfrei kennzeichnet (internationale Bezeichnung: SSCC). So ist die kollisionsfreie Kennzeichnung von Versandeinheiten (Päckchen, Packstücke, Paletten, Container ...) im zwischenbetrieblichen Daten- und Warenverkehr möglich. Sie enthält keine "sprechenden" Elemente. Die NVE kennzeichnet die kleinste physische Einheit von Waren und Gütern, die mit anderen nicht fest verbunden ist und in der Transportkette vom Sender und Empfänger einzeln behandelt wird oder werden kann. Sie wird im Code EAN 128 dargestellt. Sie kann somit automatisch erfasst und für computergestützte Prozesse eingesetzt werden. Als Referenznummer im elektronischen Datenaustausch (EDI) schlägt sie eine Brücke zwischen vorauseilender Information und warenbegleitendem Informationsfluss.
Die NVE dient dazu, Versandeinheiten eindeutig zu identifizieren. Sie wird einmalig vom Versender vergeben und kann lückenlos von allen an der Transportkette Beteiligten für die Sendungsübergabe und Sendungsverfolgung genutzt werden. Als Anwender kommen grundsätzlich alle Unternehmen in Frage, die in irgend einer Form in den Güter- und Warenstrom eingebunden sind.
Die NVE ist ein rein numerisches Datenelement und ist 18 Stellen lang. Sie setzt sich zusammen aus einer Reserveziffer, der Basisnummer der ILN, einer vom Versender zu vergebenden 9-, 8- oder 7-stelligen fortlaufenden Nummer (abhängig von der Länge der Basisnummer) und der Prüfziffer.
Die Basisnummer wird in Deutschland von der GS1 Germany vergeben.
Andere Bezeichnung für Codabar in Japan.
Organisation for Data Exchange by Tele Transmission in Europe - 1990 gegründeter Verband der Automobilzulieferer in Europa (www.odette.org). 1986 wurde für die Automobilzulieferer in Europa das Odette-Label zur Unterstützung des elektronischen Datenaustauschs (EDI) eingeführt. 1996 gab es die ersten Publikationen zur Standardisierung des elektronischen Datenaustauschs (EDIFACT).

Einheitliches Transportetikett der Automobilzulieferindustrie in Europa. Der aktuelle Standard wird im Odette User Guide 2001 beschrieben. Als Barcode wird der Code 39 verwendet. Das Odette-Label wird in Zukunft vom GTL abgelöst.
PARAF ist eine spezielle Form des Code 39. Es werden 32 Zeichen (deshalb auch Code 32) verschlüsselt. Dies sind die Ziffern 0 - 9 und alle Buchstaben außer A, E, I, O. Der Code besteht aus acht Stellen und einer Prüfziffer. Der Code wurde für italienische Apotheken entwickelt.
Der Pharmacode wurde speziell für die Anforderungen im pharmazeutischen Konfektionierungsprozeß entwickelt. Er existiert in zwei Ausführungen, als Einspur- und als Zweispur-Pharmacode. Der Einspurcode kann als Standard- oder Miniaturvariante eingesetzt werden. Der Gesamtcode besteht aus einem Hauptcode und einem Zusatzcode. Die Farben beider Bestandteile können unterschiedlich sein. Die Vergabe der Codes erfolgt nach einer Codeliste. Codelesegeräte vergleichen an den verschiedenen Verpackungsmaschinen den Code mit einem gespeicherten Referenzcode und erkennen eine Nichtübereinstimmung.
Bezeichnung für 13,56 MHz-Transponder von INSIDE. Der Chip ist kompatibel zur ISO-Norm 15693.
Als Postcodes werden die Kennzeichnungen auf Briefsendungen zur Steuerung in den Briefverteilzentren bezeichnet. Darüber hinaus werden von alle Postgesellschaften Standards wie Code 39, Code 128, Interleaved 2/5 zur Kennzeichnung von Zusatzleistungen sowie als Leitcodes verwendet. Die DPAG verwendet als Leit- und Identcode einen Interleaved 2/5 mit geänderter Prüfzifferberechnung. Zu den Postcodes gehören Postnet (USA), Planet Code, BPO 4 State (British Post), Chinese 2 of 5 (China Post), Canadian Post, Japanese Post, KIX (Netherlands Post), Australian Post, Korea Post, Postleitzahl der DPAG. Als Teil des Postnet-Systems nutzt die USPS sogenannte FIM (Face Identification Marking) zur Steuerung der Entwertungsmaschinen zum Sortieren der Post nach Porto und Barcode.
Auch 2D-Codes finden Anwendung bei den Postgesellschaften. UPS nutzt den eigens entwickelten MaxiCode, in den USA gibt es bei der USPS Frankierungen mittels PDF 417. Die DPAG nutzt den Data Matrix ECC 200 zur Freimachung aus dem Computer (StampIt/Frankit).
Bezeichnung für Plastikkarten mit 125 kHz-Transpondern.
Pharma Zentral Nummer - standardisierte Numerierung in der Medikamentenkennzeichnung. Der Code ist 6-stellig numerisch plus eine Prüfziffer. Ist die Prüfziffer eine 10, wird die Nummer nicht vergeben. Der Nummer vorangestellt ist ein Bindestrich. Verwendet wird der Code 39. Die PZN wird fälschlicherweise mitunter auch als Pharmacode bezeichnet. Verwaltet werden die PZN von dem IFAP-Institut.
Serials Industry Systems Advisory Committee - Barcode zur Kennzeichnung von Druckerzeugnissen in Bibliotheken. Verwendet wird ein EAN 128.
Serial Shipping Container Code - Bestandteil des EAN 128-Konzepts für den warenbegleitenden Informationsfluss. Sie ist eine weltweit eindeutige Identnummer, die ein logistisches Gebinde auf seinem Weg vom Versender zum Empfänger überschneidungsfrei kennzeichnet (deutsche Bezeichnung: NVE). Die Basisnummer wird in Deutschland von der GS1 Germany vergeben.
Andere Bezeichnung für Code 2/5 Industrial.
Standard für 13,56 MHz-Transponder für die Verwendung in Smart Labels von Texas Instruments.
Telecommunications Industry Forum - Verband der Nachrichtentechnik- industrie. TCIF ist ein Forum für Käufer, Hersteller und Lieferanten der Nachrichtentechnikindustrie. Diese hat den TLC39 als Standard für die Kennzeichnung innerhalb dieses Industriezweiges festgelegt.

TCIF Linked Code 39 - Der Code wurde von der TCIF als Standard für den Bereich der Nachrichtentechnikindustrie festgelegt. Es ist ein kombiniertes Symbol. Der Code vereinigt einen Code 39, einen darüber gestellten MicroPDF und ein Single Code 39 Character. Der Code ist nicht bei AIM standardisiert.

Der Code wurde für die Kennzeichnung von Videokassetten entwickelt. Er besteht aus drei Komponenten: einem Barcode (Version des Code 39 mit dem $-Zeichen als Start und Stoppzeichen), OCR-A und einem Farbcode. Den einzelnen Ziffern wird dabei einheitlich jeweils eine Farbe zugeordnet. Buchstaben werden einheitlich mit blau hinterlegt.
Siehe GS1 US.
Standard für RFID-IC's für Anwendungen in der Logistik und im Supply Chain. Der Chip besitzt eine hohe Antikollisions-Rate und arbeitet in einer Entfernung bis zu 7 m (USA) bzw. 6,60 m (EU). Die Transponder sind kompatibel zur ISO-Norm 18000-6. Der Transponder arbeitet auf einer Frequenz von 2,45 GHz. UCODE EPC findet Verwendung für den UHF-EPC von EPC Global, UCODE HSL (High frequency Smart Label) u. a. für die Containerverfolgung und in der Automobilzulieferindustrie (AIAG B-11).
Unique Identifier - Einheitliches Kennzeichnungssystem des amerikanischen Verteidigungsministeriums* für seine Beschaffung. Verwendet wird der Barcode vom Typ Data Matrix ECC 200 basierend auf der Struktur des EAN-128-Konzepts und dessen System der Datenbezeichner (DB/DI/AI).
(*DoD - Departement of Defense)
World Wide Unique Identification Mark - durch EHIBCC und HIBCC für medizinische Geräte festgelegte Kennzeichnung . Der Standard besitzt eine festgelegte Struktur. Verwendet werden die 2D-Codes Data Matrix ECC 200 und QR Code. Weitere Informationen bei EHIBCC-D.

Linearer Barcode zur Artikelkennzeichnung in Nordamerika. Numerischer Code mit fester Stellenzahl. Der Code beinhaltet 12 Ziffern inkl. einer Prüfziffer.

Linearer Barcode zur Artikelkennzeichnung in Nordamerika. Numerischer Code mit fester Stellenzahl. Der Code beinhaltet 8 Ziffern inkl. einer Prüfziffer.
Andere Bezeichnung für verschiedene lineare Barcodes: USD-3 = Code 93, USD-4 = Codabar, USD-8 = Code 11.
Andere Bezeichnung für Code 93.
Andere Bezeichnung für Code 2/5 Interleaved.
Verband der Automobilindustrie in Deutschland - Der Verband (www.vda.de) erarbeitet Standards für die Automobilindustrie und gibt Empfehlungen zu diesen, u. a. Odette-Label, VDA-Label, GTL.

Empfehlung des Verbandes der Automobilindustrie in Deutschland für einen einheitlichen Warenanhänger. Das VDA-Label ist in der VDA-Empfehlung 4902/2 beschrieben und verwendet Barcodes Code 39 oder Code 128.
Vehicle Identification Number - Bestandteil des EAN-128-Konzepts.