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Glossar

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A

AFP

Advanced Function Presentation - IBM eigenes Formularverwaltungssystem

Air Interface

Siehe Luftschnittstelle

Aktiver Transponder

Transponder mit eigener Energiequelle

Alphanumerische Codes

Sind in der Lage, neben Ziffern auch Buchstaben und Sonderzeichen zu codieren (z.B. Code 39, Code 128)

Antikollision

Mehrere Transponder können gleichzeitg gelesen werden, ohne dass es zu Falschlesungen kommt

Apertur

oder Blende. Die Öffnung in einem optischen Gerät, die die Größe des Blickfeldes bestimmt. Sie sind meist rund, können jedoch auch rechteckig oder elliptisch sein

Auflösung (Resolution)

Die schmalste Balkenbreite, welche von einem Drucker erzeugt werden kann oder von einem Scanner erfolgreich erfasst werden kann.

B

Backfeed (Rückzug)

Drucker zieht Farbband und Medien rückwärts ein, so dass die Etiketten für den Druck richtig positioniert werden. Nur im Abreiß- (tear-off) und Applikationsmodus der Zebra-Barcodedrucker.

Balken (Bar)

Jede dunkle Linie in einem gedruckten Strichcodsymbol.

Barcode

Maschinenlesbarer Code, der aus einer Folge von Balken und Zwischenräumen besteht, gedruckt in definierten Breitenverhältnissen

Black Mark

Kennzeichnung auf der Rückseite des Druckmediums für den Druckerstart.

C

CCD - Charge Coupled Device

(Ladungsgekoppelter Halbleiter). Darunter versteht man einen linearen Abbildungssensor, der in der Lage ist, optische Hochgeschwindigkeitsabtastungen einer Linie oder Fläche vorzunehmen. (Zeilen-/Matrixkamera)

CCD-Scanner

Scannt auf Kontakt und Abstand. Die Reflexion vom Barcode wird auf einem lichtempfindlichen CCD-Chip (Zeilensensor) mit mehreren Tausend lichtempfindlichen Punkten aufgezeichnet. In Abhängigkeit von der Lichtintensität gibt jeder Bildpunkt einen elektrischen Wert ab. Aus der Aneinanderreihiung der Werte entsteht ein Analogsignal. Das daraus generierte digitale Signal ist ein elektrisches Abbild des Barcodes. Dieses wird decodiert. Alle Elemente werden gleichzeitig erfasst und aufgezeichnet.

D

Decoder

Wandelt das elektrische Signal des Scanners in computerverständliche Daten um. Es gibt Scanner mit internem oder externen Decoder

Diskreter Code

Jedes codierte Zeichen beginnt und endet mit einem Balken. Die Zwischenräume zählen nicht zum Zeichen und können in bestimmten Größen variieren. (z.B. Code 2/5)

Druckdichte

Siehe Modul.

Druckgeschwindigkeit

Geschwindigkeit der Bedruckung der Etiketten. Die Druckgeschwindigkeit bei Barcoddruckern liegt bei 51 mm/s bis 305 mm/s.

E

Element

Ein einzelner Balken oder Zwischenraum in einem Strichcodesymbol. Die Breite der einzelnen Elemte wird in Modulen ausgedrückt.

EPC

Electronic Product Code, Siehe "Industriestandards"

EPL

Eltron Programming Language - Programmiersprache für Eltron-Barcodedrucker.

Erstleserate

Der Prozentsatz erfolgreicher Lesungen mit dem ersten Versuch

Etikett

Selbstklebendes Stück aus Papier, Plastik, oder anderem Material, welches mit Informationen bedruckt wird.

Etikettenträger

Material, auf dem die Etiketten vom Hersteller geliefert werden. Nach dem Bedrucken und Verkleben der Etiketten wird es der Wiederverwertung zugeführt.

F

Farbband

Material auf dem auf einem Film Harz- oder Wachs-"Farbe" aufgetragen wurde. Die Farbseite drückt gegen das Medium. Beim Aufheizen der Elemente des Druckkopfes wird die Tinte an diesen Stellen auf das Etikett gedruckt

G

Gefaltete Medien

Etiketten sind als Leporello gefaltet

Getrennte Medien

Etikettenrolle hat Falze, Lücken, Linien oder andere Unterbrechungen zwischen den einzelnen Etiketten.

H

HF-Tag

High Frequency Transponder, arbeitet mit einer Frequenz von 13,56 MHz, typische Leseentfernung bis max. 1 m

HITAG

Standard für Transponder 13,56 MHz /Philips)

I

iClass

Standard für Transponder 13,56 MHz (HID)

I-Code

Standard für Transponder 13,56 MHz (Philips)

IPDS

Intelligent Printer Data Stream - druckerunabhängige Dokument- und Seitenbeschreibungssprache der IBM. IPDS ist die Basis für das IBM eigene Formularverwaltungssystem AFP (Advanced Funktion Presentation).

ips

(Inches-per-second), Maßeinheit der Druckgeschwindigkeit. Entspricht 25,4 mm/s. Die meisten Label-Drucker haben eine Druckgeschwindigkeit von 51 mm/s bis 305 mm/s.

J

K

Kerndurchmesser

Innendurchmesser der Medien- oder Farbbandrolle.

Kontinuierliche Medien

Etikettenrolle hat keine Falze, Lücken, Linien oder andere Unterbrechungen zwischen den einzelnen Etiketten.

Kontinuierlicher Code

(Fortlaufender Code). Ein Strichcode, der keine Zeichenzwischenräume enthält, d.h., auch die Zwischenräume beinhalten Informationen (z.B. I2/5)

L

Laser-Scanner

Scannt auf Abstand. Der Laserstrahl wird mittels Spiegel über den Barcode bewegt. Das empfangene Licht wird von einer Fotodiode aufgezeichnet. Das erhaltene Analogsignal wird digitalisiert und decodiert. Alle Elemente werden nacheinander abgetastet und erfasst.

Legic

Standard für Transponder 13,56 MHz (Legic)

Lesegerät (Reader/Interrogator)

Nur-Lesegerät von Transponderdaten

Lese-/Schreibgerät (Reader/Writer)

Lese- und Schreibgerät für Read/Write-Transponder

Lesestift

Scannt auf Kontakt. Der Stift wird von Hand über den kompletten Barcode geführt. Eine Fotodiode misst die empfangene Lichtstärke. Nach der Mittelwertbildung wird digitalisiert: Alles über den Wert = viel Licht = Zwischenraum, alles unterhalb = wenig Licht = Balken. Alle Werte werden nacheinander erfasst.

Linerless Label

trägerloses Etikett, Etikett ohne Trägerpapier, Etiketten, die für Thermodrucker bestimmt sind, die speziell für trägerlose Etiketten entwickelt worden sind; besonders geeignet für tragbare Drucker

Low Frequency Tag

arbeitet mit einer Frequenz von 125 kHz, typische Leseentfernung bis maximal 50 cm

Luftschnittstelle (Air Interface)

Nichtleitendes Medium zwischen Transponder und Schreib-/Lesegerät, über das der Datenaustausch erfolgt (meist Luft)

M

Mediasensor

Sensor zur richtigen Positionierung der Etiketten unter den Druckkopf.

Medium

Material, das mit dem Drucker bedruckt wird. Medien können sein: Spenderbox, gefalzte/genutete/vorgestanzte Etiketten, gefaltete Etiketten oder Etikettenrollen.

Mikrowellentransponder

arbeitet mit einer Frequenz von 2,45 MHz, Siehe auch UHF Tag

Mifare

Standard für Transponder 13,56 MHz

mil

Ein Tausendstel eines Zoll (0,001 in.). Entspricht damit 0,0254 mm, bzw. 0,1 mm ~ 4 mil

Modul

(X-Element). Der schmalste Balken oder Zwischenraum in einem Strichcode. Der Breitere Balken oder Zwischenraum wird immer als ein Mehrfaches des Grundmoduls berechnet.

my-d

Standard für Transponder 13,56 MHz (Infineon)

N

Numerische Codes

Enthalten nur Ziffern (UPC/EAN, Interleaved 2/5 u. a.)

O

P

Passiver Transponder

Transponder ohne Energiequelle. Die Energie zur Datenübertragung liefert die Sendeleistungs des Lesegerätes über die Antenne

Pico-Tag

Standard für Transponder 13,56 MHz (inside)

Pulkerfassung

Lesen mehrerer Transponder, die sich gleichzeitig im Antennenfeld befinden. Die Transponder werden meist einzeln vom Leser angesprochen, während alle anderen stumm geschaltet sind

Prüfziffer

(Testziffer, Prüfsumme). Ein Zeichen welches zusätzlich in einen Code eingebaut wird. Sein Wert wird durch eine mathematische Verknüpfung der anderen Zeichen des Codes bestimmt

Q

R

Read Only

Transponder, in dem die Daten unveränderbar abgelegt worden sind, d. h. nur gelesen werden können

Read / Write

Transponder, bei dem die Daten gelesen und verändert werden können

Resolution

Siehe Auflösung

Rückzug

Siehe Backfeed

Ruhezone

(Freifeld, Hellzone). Ein weißer Bereich, der einem Startzeichen vorausgehen und einem Stoppzeichen folgen muss, um das Strichcodesymbol als solches zu identifizieren. Die Ruhezone soll wenigstens die zehnfache Breite des schmalsten Elements aufweisen (10x X-Breite).

S

Schnittstelle

Verbindung zum Datenverarbeitungssystem. Jede Schnittstelle besteht mindestens aus zwei Komponenten, der physischen, d.h. der elektrischen Verbindung (Hardwarevoraussetzung - Stecker) und der logischen, d.h. der Kommunikationsvorschrift (Sprache oder Protokoll - ASCII-Protokoll, Scancodes, Postscript)

Selbsttestend

Beschreibung eines Strichcodesymbols, welches einen Testalgorithmus verwendet, der auf jedes Zeichen im Symbol angewendet werden kann. Ein Austauschfehler ist in diesem Falle nur möglich, wenn gleichzeitig zwei entgegengesetzt wirkende Druck- oder Lesefehler auftreten. Durch Einführung einer Prüfziffer kann jedoch auch ein solcher Fehler gefunden werden.

T

Tag

Kurzwort für Transponder

Tag-It

Standard für Transponder 13,56 MHz (Texas Instruments)

Tastaturemulation

Nach einem vom Gerätehersteller definierten Algorithmus werden dabei sogenannte Scancodes übertragen, die lediglich die Position der gedrückten Taste auf der Tastatur reflektieren. Das entsprechende zugehörige Zeichen oder Kommando wird danach einer im Betriebssystem des Gerätes hinterlegten "Tastaturtabelle" entnommen. Deshalb auch die länderspezifische Einstellung für die Tastatureinschleifung an PC's.

Thermodirektdruck

Beim Thermodirektdruck tritt der Druckkopf in direkten Kontakt mit dem zu bedruckenden Papier ohne Verwendung eines Farbbandes. Auf diese Weise werden die Verbrauchskosten gesenkt bei gleichzeitiger Erhöhung des Druckkopfverschleißes. Ein Farbband verursacht im Vergleich zu Papier einen deutlich geringeren Abrieb, so dass der Druckkopf beim Thermotransferdruck eine bis zu vier Mal längere Lebensdauer aufweist als im Thermodirektdruckverfahren.

Thermotransferdruck

Beim Thermotransferdruck überträgt der Druckkopf die Wachs-/ oder Harzfarbpartikel von einem Farbband auf ein Etikett. Durch die Verwendung eines Farbbandes bedingt dieser Druckertyp höhere Verbrauchskosten bei gleichzeitiger Senkung des Druckkopfverschleißes.

Tiefenschärfe

Die Entfernung zwischen der maximalen und der minimalen Entfernung, innerhalb welcher ein Symbol gelesen werden kann.

Trägerfrequenz

Grundfrequenz der Transponder (gängig: 128-134 kHz, 13,56 MHz, 433 MHz, 2,4 GHz). Die Übertragung der Daten erfolgt durch die Modulation der Trägerfrequenz durch die Dateninhalte

Transponder

Kunstwort aus elektronischer TRANSmitter und resPONDER, berührungsloser Datenspeicher

U

UCODE

Standard für Transponder 13,56 MHz (Philips)

UHF-Tag

Ultra High Frequency Transponder, arbeitet mit einer Frequenz von 868 MHz (EU), 915 MHz (USA) und 2,45 MHz (Mikrowelle), große Leseentfernungen möglich

V

W

Wandemulation

Die im Barcode enthaltene Information wird durch ein im Gerät integrierter Decode decodiert. Die Formatierung der Daten entsprechen den gewünschte Einstellungen des Decoders. Die so gewonnenen Daten werden in das digitale Abbild eines Code 39 oder Code 128 codiert. Diese digitale Abbild wird an das angeschlossene Gerät in Form von Signalen, die in Größe und Zeitverhalten den Signalen eines Lesestifts gleichen, welcher eine Code 39 einliest, ausgegeben

WORM

Write once read multiple, Möglichkeit, einen Transponder einmalig teilweise oder ganz zu programmieren und anschließend nur noch zu lesen

X

X-Breite

(X-Element). Die Breite des schmalsten Balken oder Zwischenraumes in einem Strichcode (Siehe Modul).

Y

Z

ZPL

Zebra Programming Language - Programmiersprache für Zebra-Barcodedrucker.

Zwischenraum

Alle hellen Elemente eines Strichcodes, die ebenfalls Informationen enthalten können.